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Schlacht um Midway Artikel
Die Schlacht um Midway war eine Seeschlacht während des Pazifikkriegs in dem Zweiten Weltkrieg. Vom 4. bis zu dem 7.06 1942 bekämpften sich bei den Midwayinseln große Verbände der kaiserlich japanischen und der US-amerikanischen Marine.
Buch-Tipp: Die Schlacht um Midway Packend Am 7. Dezember 1941 hatten Trägerflugzeuge der Kaiserlich-Japanischen Flotte auf dem US-Flottenstützpunkt von Pearl Harbor nach einem präzise geplanten Überfall ein Desaster ohnegleichen heraufbeschworen. In dem Hafen liegende Schlachtschiffe brannten aus oder sanken, auf der Luftbasis stehende Flugzeuge wurden reihenweise... | |
Die amerikanische Luftwaffenbasis auf Midway war ein beträchtlicher Störfaktor für Japan, stellte sie doch einen weit vorgelagerten Versorgungsposten der gegnerischen Streitkräfte in dem mittleren Pazifik westlich von Hawaii dar. Zudem war Admiral Isoroku Yamamoto nachdem Luftangriff auf Tokio (Doolittle Raid) am 18.04 1942 und der Schlacht im Korallenmeer vom 7. bis 8.05 1942 davon überzeugt, die amerikanische Flugzeugträgerflotte schnellstmöglich ausschalten zu müssen.
Buch-Tipp: Die Schlacht um Midway. Packend Am 7. Dezember 1941 hatten Trägerflugzeuge der Kaiserlich-Japanischen Flotte auf dem US-Flottenstützpunkt von Pearl Harbor nach einem präzise geplanten Überfall ein Desaster ohnegleichen heraufbeschworen. In dem Hafen liegende Schlachtschiffe brannten aus oder sanken, auf der Luftbasis stehende Flugzeuge wurden reihenweise... |
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Der Plan sah vor, die amerikanische Verteidigung der Inseln innerhalb kürzester Zeit zu eliminieren, die beiden kleinen Atoll-Inseln einzunehmen und eine eigene Luftbasis dort aufzubauen. Dies sollte bewirken, dass die Amerikaner ihre Trägerflotte ausschicken würden, aber zu spät bei Midway ankämen, um ihre Basis zu schützen. Die japanische, kampferprobte Übermacht sollte sie dann schlagen und möglichst alle ihrer Träger vernichten. Zusätzlich war gleichzeitig ein Schlag gegen die Aleuten in dem nördlichen Pazifik vorgesehen, die ebenfalls einen strategisch wichtigen Punkt bildeten.
Danach wäre die Übermacht der Japaner in dem Pazifik so groß geworden, dass ein Friedensvertrag in den existierenden Grenzen ausgehandelt hätte werden können. So sah es die japanische Endsieg-Strategie vor.
Buch-Tipp: Im Fadenkreuz USS Cunningham. Absolut empfehlenswert "USS Cunningham" war das erste Buch von James Cobb das ich gelesen habe. Ich war erst kritisch als ich gelesen habe, das es um eine Kommandantin geht und habe mir schon vorgestellt, das sich das ganze Buch wahrscheinlich ca. um einen Machtkampf zwischen den Geschlechtern handelt, doch da hatte ich mich wirklich geirrt. Sicher,... |
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Die Japaner setzten die Trägerflotte von Vizeadmiral Chuichi Nagumo mit vier Flugzeugträgern in Richtung Midway in Fahrt. Etliche hundert Meilen hinter diesen kamen die Schlachtschiffe von Admiral Isoroku Yamamoto. Aus südwestlicher Richtung näherte sich die dritte japanische Welle unter Vizeadmiral Nobutake Kondo. Mit seinen Zerstörern und Kreuzern stellte er die Invasionsflotte für Midway dar.
Durch amerikanische Geheimdiensttätigkeit geriet Yamamotos Plan aber in die Hände des Gegners, so dass das Oberkommando der US-Streitkräfte früh genug reagieren konnte. Admiral Chester W. Nimitz machte seine aus drei großen Trägern bestehende Flugzeugträgerflotte klar und wartete auf die Japaner. Zusätzlich wurde die Luft- und Landverteidigung von Midway erheblich aufgerüstet.
Yamamoto hatte zusätzlich das Pech, dass zwei seiner Flugzeugträger, die er dringend vor Midway gebraucht hätte, für die Schlacht ausfielen, da sie bei der Schlacht in dem Korallenmeer entweder schwer beschädigt worden waren bzw. die Luftflotte heftig dezimiert worden war. So konnte er ca. mit vier großen Trägern den Angriff starten.
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Aufklärungsflüge und erster Kontakt |
Sichtung der japanischen Minensucher
Nimitz schickte am 2.06 zwei U-Boote, die TF-16 und TF-17, als Frühaufklärer in eine Position ungefähr 300 Meilen nordwestlich von Midway. Dazu kamen Spähflugzeuge, die einen japanischen Überraschungsangriff verhindern sollten. Der amerikanische Plan sah zusätzlich vor, dass die Träger auf zwei Flottenteile aufgegliedert wurden. So war ein Flankenangriff auf die japanische Flotte möglich.
Auch am Morgen des 3.06 waren die amerikanischen Spähflugzeuge wieder in der Luft. Die erste Sichtung geschah gegen 9:00 Uhr, als ungefähr 470 Meilen westsüdwestlich vor Midway zwei Minensuchboote der japanischen Armada gesehen wurden. Eine halbe Stunde später machte eine weitere Maschine in einer Entfernung von rund 700 Meilen die japanische Transportflotte aus, die Kurs Richtung Westen hatte. Später am Tag bombardierten amerikanische B-17 den Konvoi, richteten aber kaum Schaden an. Die Japaner fuhren unbeirrt weiter.
Am Nachmittag hoben von Midway vier Torpedobomber ab, um in einem Nachtangriff die japanische Transportflotte anzugreifen. In den ersten Stunden des 4.06 konnte der Tanker Akebono Maru mit einem Torpedo getroffen werden. Er wurde aber ca. leicht beschädigt und fuhr mit der Flotte weiter.
Buch-Tipp: Stunden der Angst. Die dramatische Rettung der USS Squalus Die Beschreibung für das Buch " Stunden der Angst. Die dramatische Rettung der USS Squalus" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
Die Schlacht am 4. Juni 1942 |
Japanischer Luftangriff auf Midway
Brennende Öltanks auf Sand Island (Midway)
Buch-Tipp: USS Cunningham. Im Fadenkreuz. Absolut empfehlenswert "USS Cunningham" war das erste Buch von James Cobb das ich gelesen habe. Ich war erst kritisch als ich gelesen habe, das es um eine Kommandantin geht und habe mir schon vorgestellt, das sich das ganze Buch wahrscheinlich ca. um einen Machtkampf zwischen den Geschlechtern handelt, doch da hatte ich mich wirklich geirrt. Sicher,... |
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Kurz nach 5:30 Uhr meldete eine Aufklärungsmaschine die Sichtung der japanischen Trägerflotte nordwestlich von Midway in einer Entfernung von knapp 200 Meilen. Ein paar Minuten später konnte eine andere Maschine diese Nachricht bestätigen und zusätzlich melden, dass die Japaner mehr als 100 Kampfflugzeuge und Bomber von ihren Flugzeugträgern in Richtung Midway gestartet hatten. Sofort wurden auf dem Atoll alle Vorbereitungen zur Verteidigung der Insel getroffen. Die amerikanischen Luftstaffeln wurden gestartet und die eigene Trägerflotte über die Position und den Kurs der japanischen Träger in Kenntnis gesetzt.
Die Marine Corps Fighting Squadron 221 fing die feindliche Formation um 6:15 Uhr ab. Die große Anzahl der japanischen Mitsubishi A6M Zero-Jagdmaschinen, die die Bomber begleiteten, beschäftigten sie dermaßen, dass ca. ein paar der feindlichen Bomber abgeschossen werden konnten. Die Schwadron verlor dabei selbst sehr viele Flugzeuge.
Um 6:30 Uhr kam die japanische Kampfgruppe bei den Midways an. 20 Minuten lang bombardierten sie die beiden Inseln. Auf der Ostinsel gingen einige Anlagen in Flammen auf, aber die Landebahnen blieben unbeschädigt. Die Attacken gegen die Westinsel hatten zur Folge, dass Öltanks, der Wasserflugzeughangar und andere Gebäude in Flammen aufgingen. Die Japaner meldeten ihrer Flotte, eine zweite Welle wäre nötig, um die amerikanische Verteidigung entscheidend zu schwächen.
Während sich die japanischen Maschinen auf dem Rückweg zu ihren Trägern befanden, griffen die amerikanischen Bomber und Jäger die feindlichen Schiffe an. Doch auch jetzt wurde die Flotte noch von ausreichend vielen Jägern verteidigt. Daher mussten die Amerikaner mit vielen Verlusten wieder den Rückflug antreten. Kurz nach 7:00 Uhr torpedierten sechs U-Boote der US Navy und vier B-26 die Schiffe - ohne Erfolg. Zwei Fliegergruppen und eine Bomberformation konnten kurz darauf auch nicht viel mehr erreichen.
Zur selben Zeit sichtete ein Aufklärungsflugzeug der Japaner die amerikanischen Träger. Vizeadmiral Nagumo hatte gerade begonnen, die Flugzeuge für die zweite Angriffswelle auf Midway zu bestücken. Jetzt musste er seinen Plan umwerfen und in kürzester Zeit die Flugdecks freibekommen, um einen Angriff auf die Amerikaner durchzuführen.
Buch-Tipp: USS Cunningham. Schlacht der Drachen. Sehr gute, militärische Spannung. Klar,
Man muss sich schon einigermaßen darauf einlassen können, dass es hier ca. um das amerikanische Militär geht. Auch sollte man vor Nennungen wie CINCNAVSPECFORCE oder AH-64 keine Angst haben (braucht man aber auch eigentlich nicht, denn in dem Anhang werden alle Abkürzungen und Nennungen vorbildlich... |
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Diorama der brennenden japanischen Flugzeugträger
Die brennende HIJMS Hiryu
Eine zurückkehrende Maschine der USS Yorktown schlägt neben der USS Astoria in dem Meer auf
USS Yorktown und USS Hammann werden torpediert (Diorama)
Von den Flugzeugträgern USS Hornet, USS Enterprise und USS Yorktown wurden je eine Staffel Torpedoflugzeuge gestartet. Sie flogen mehrere Angriffswellen und wurden dabei fast komplett von der japanischen Flugverteidigung vernichtet. Es gab ca. wenige Überlebende. Treffer konnten sie keine verzeichnen, doch hielten sie die Vorbereitungen der Japaner für ihren nächsten Schlag erheblich auf und die Verteidiger auf kleiner Flughöhe.
Das hatte zur Folge, dass gegen 10:25 Uhr drei Douglas SBD Scout-Bomber-Schwadronen, gestartet von der USS Enterprise und der USS Yorktown, fast gleichzeitig drei der japanischen Flugzeugträger aus großer Höhe angriffen. Die Flugdecks der japanischen Träger HIJMS Soryu , HIJMS Akagi und HIJMS Kaga standen voller startbereiter, vollbetankter und bewaffneter Flugzeuge, die gerade in dem Begriff waren sich auf den Start vorzubereiten. Nach ca. wenigen Minuten standen alle drei Träger in Flammen und konnten sich nicht mehr an der weiteren Schlacht beteiligen. Die HIJMS Soryu und die HIJMS Kaga sanken in den Folgestunden. Die HIJMS Akagi war so schwer beschädigt, dass die Feuer nicht mehr zu kontrollieren waren. Japanische Torpedoboote versenkten sie in dem Morgengrauen am Folgetag.
Der einzig übrig gebliebene japanische Flugzeugträger war die HIJMS Hiryu . Von ihr aus startete gegen 11:00 Uhr eine Kampfgruppe von 18 Sturzbombern mit sechs Begleitmaschinen und etwa eineinhalb Stunden darauf eine zweite Gruppe, bestehend aus zehn Torpedomaschinen und sechs Kampfflugzeugen. Absicht war der Träger USS Yorktown. Gegen Mittag konnten die Bomber die USS Yorktown treffen und zu dem Anhalten zwingen. Um 14:45 Uhr gelang den anderen Maschinen ein Torpedotreffer mittschiffs und machten sie manövrierunfähig. Sie musste später aufgegeben werden. Viele japanische Maschinen gingen dabei in dem Luftkampf mit der amerikanischen Verteidigung verloren. Es kehrten aber genug zur HIJMS Hiryu zurück, um eine dritte Angriffswelle vorbereiten zu können. Die USS Yorktown konnte aber ihre eigenen Maschinen vorher in die Luft bringen und nach der HIJMS Hiryu suchen. Sie fanden sie am Nachmittag.
Gegen 17:00 Uhr starteten die Bomberangriffswellen von der USS Enterprise, die von zehn eigenen Bombern der USS Yorktown unterstützt wurden. Gerade als die HIJMS Hiryu ihre Maschinen starten wollte, trafen vier Bomben das vordere Flugdeck und setzten den Flugzeugträger in Brand. Bis Mitternacht arbeitete der Antrieb der HIJMS Hiryu noch, dann stoppte das Feuer die Maschinen. Die Besatzung verließ das Schiff und japanische Torpedos sollten sie versenken. Früh am Morgen des 5.06 fand ein Suchflugzeug des kleinen Trägers HIJMS Hosho das verlassene Schiff und stellte fest, dass noch Überlebende an Bord waren. Der Zerstörer HIJMS Tanikaze fuhr zur Position der HIJMS Hiryu, fand aber niemanden. Er wurde später am Tag von mehr als 50 amerikanischen Flugzeugen attackiert, konnte aber dank hervorragender Schiffsführung entkommen.
Weiter westlich befand sich der Rest der japanischen Flotte auf dem Rückzug.
Buch-Tipp: USS Seawolf. A masterful tale of the Clarke Administration's final days. . Wow. This is all that needs to be said. I am simply amazed by his originality and imagination when it comes to the fourth book focusing on the Navy under the administration of John Clarke. The plot is simple and realistic. The suspense is razor-sharp. The characters are excellent.... |
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Die USS Yorktown wurde am 6.06 vom japanischen U-Boot I-168 torpediert und schwer getroffen. Die Amerikaner lagen zu diesem Zeitpunkt mit dem Zerstörer USS Hammann längsseits, um Reparaturarbeiten auszuführen. Auch er bekam einen Treffer ab und sank innerhalb von Minuten. Die USS Yorktown versank am nächsten Morgen.
Bis zu dem 7.06 bombardierten amerikanische Flugzeuge stets wieder einzelne Schiffe der japanischen Flotte.
Die USS Trout , ein amerikanisches U-Boot, entdeckte am 9.06 zwei Überlebende des schweren japanischen Kreuzers HIJMS Mikuma , der drei Tage vorher von amerikanischen Trägerflugzeugen versenkt worden war.
Am 14.06 sichtete ein Aufklärer ein kleines Boot hunderte von Meilen westlich von Midway. Diese Sichtung wurde am 19.06 wiederholt und die USS Ballard fuhrins Gebiet. Dort fand sie die 35 Überlebenden der HIJMS Hiryu, die schon am Morgen des 5. Juni von den Japanern noch an Bord gesehen wurden. Kurz bevor das Schiff gesunken war, hatten sie ein Boot gefunden und trieben seitdem in dem Meer.
Buch-Tipp: Unter Beschuss. USS Seawolf Robinson schreibt wie Clancy zu seinen besten Zeiten Yeah! Endlich mal wieder ein spannender Action-Technik-Thriller. Patrick Robinson schreibt so, wie Tom Clancy zu seinen besten Zeiten geschrieben hat. Nicht nur, das sich Robinson als perfekt informierter Insider der amerikanischen und britischen Marine entpuppt und seine Bücher technisch brilliant... |
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Vor der Niederlage bei Midway hatten die Japaner das strategische Übergewicht in dem Pazifikkrieg und konnten sich aussuchen, wo und wann sie die Amerikaner angreifen wollten. Danach waren beide Kräfte faktisch ausgeglichen und die Vereinigte Staaten Amerika begannen die Offensive zu übernehmen.
Nach dem Wiederaufbau der Midway-Basis und deren weiterem Ausbau wurde sie eine bedeutende Nachschub- und Versorgungsstation, beispielsweise für die amerikanischen U-Boote, die in dem Pazifik bis in die japanischen Hoheitsgewässer hinein operierten.
Siehe auch: Liste von Schlachten
Buch-Tipp: Unter Beschuss. USS Seawolf. Robinson schreibt wie Clancy zu seinen besten Zeiten Yeah! Endlich mal wieder ein spannender Action-Technik-Thriller. Patrick Robinson schreibt so, wie Tom Clancy zu seinen besten Zeiten geschrieben hat. Nicht nur, das sich Robinson als perfekt informierter Insider der amerikanischen und britischen Marine entpuppt und seine Bücher technisch brilliant... |
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